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  • Architekturforum Aedes: Ausstellung ausgewählter Arbeiten Liu Jiakuns in Berlin

    Stand:08.08.2017

    Als einer der Events im Rahmen des Kulturprogramms 2017 – 45 Jahre Deutsch-Chinesische Freundschaft – wurde die Ausstellung „Jetzt und Hier: Chengdu – Ausgewählte Arbeiten von Liu Jiakun am Abend des 21. Juli auf dem Aedes Architekturforum eröffnet. Der berühmte chinesische Architekt Liu Jiakun und sein Team waren anwesend und interagierten mit dem deutschen Publikum.

    West Village Basis Yard, Chengdu © ArchExist

    Die Ausstellung wird vom Chengdu Municipal Foreign und Overseas Chinese Affairs Office und mit Unterstützung der chinesischen Botschaft in Deutschland veranstaltet. Gezeigt werden hauptsächlich Projekte in Chengdu, wie der „West Village · Basis Yard“, das Luyeyuan Buddhist Sculpture Museum, die recycelten Ziegelsteine vom großen Erdbeben in Sichuan, das MoCA Chengdu und das Shuijingfang Museum. Die Ausstellung stellt einerseits die urbane Entwicklung und den Geist der Stadt vor, demonstriert andererseits aber auch Chengdus humanistischen Standpunkt bei der Verwirklichung eines neuen Modells für Urbanisierung und möchte somit ein neues Kapitel im Dialog über Stadtentwicklung zwischen Deutschland und China eröffnen.

    Für die Eröffnungszeremonie hatte der Veranstalter eine Vielzahl von Chengdus traditionellen Snacks vorbereitet, die ein besonderer und echter Leckerbissen für das deutsche Publikum waren.

    Der Kulturbeauftragte der Chinesischen Botschaft in Berlin,  2001 die Ausstellung „TU-MU“ bei Aedes gezeigt worden sei, die die erste Werkschau von chinesischen Architekten der neuen Generation in Europa gewesen sei. Als eine Größe auf seinem Gebiet habe Liu Jiakun in seinen Werken die chinesischen Traditionen mit einer modernen Architektursprache verbunden. Insbesondere finde menschliche Anteilnahme ihren Niederschlag in seinem Werk „Wiedergeborenen Ziegelsteinen“ des Erdbebens von Sichuan, sagte Chen.  Cheng Ping, sagte auf der Eröffnungszeremonie, dass bereits vor 15 Jahren während der Asien-Pazifik-Wochen Berlin

    Laut Liu Jiakun sei „TU-MU“ im Jahr 2001 die erste Ausstellung im Ausland gewesen, an der er teilgenommen habe. Diesmal finde seine Ausstellung wieder auf dem Aedes-Forum statt, was in ihm „das Gefühl, Zuhause zu sein“ erzeuge. „Es werden diesmal sogar Snacks aus Chengdu angeboten, da fühle ich mich noch mehr wie zu Hause“, sagte Liu lachend.

    Liu Jiakun ist ein berühmter zeitgenössischer Architekt in China. Als Gründer und Chefarchitekt der „TU-MU: Werkschau junger chinesischer Architekten“ während des chinesischen Kulturjahrs in Deutschland, der „Chinesischen zeitgenössischen Architektur“ im chinesischen Kulturjahr in Frankreich, der „NAI Chinesische zeitgenössische Architektur“ in den Niederlanden, dem chinesischen Kulturjahr in Russland, dem Parma Architecture Festival , der Sofia Architekturwoche und der 11. Internationalen Architektur-Biennale Venedig. Zudem hat er mehrere inländische und internationale Auszeichnungen erhalten, wie zum Beispiel den „ARCASIA Award for Architecture“, den Chinesischen Preis für Architektur 2003, den „Architectural Record of China“, den „Far Eastern Architectural Design Award“, den „Grand Architectural Creation Award“ sowie den ersten „Audi Arts and Design Award“. Jiakun Architects hat er bereits an mehreren internationalen Ausstellungen teilgenommen, unter anderem an der

    Die Ausstellung läuft noch bis zum 31. August dieses Jahr.

    (Der Autor ist Korrespondent der Nachrichtenagentur China News Service in Berlin.)


    Quelle:Beijing Rundschau, 31.07.2017

    http://german.beijingreview.com.cn/Kultur/201707/t20170731_800101385.html?from=timeline