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  • Paula Modersohn-Becker und die Worpsweder

    Stand:22.10.2017

    Ausstellung:
    Paula Modersohn-Becker und die Worpsweder
    Zeichnungen und Druckgrafik
    1895 – 1906

    © Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa)

     Paula Modersohn–Becker (1876 – 1906):
    „Man müßte beim Bilder malen gar nicht so sehr an die Natur denken. (....) Meine persönliche Empfindung ist die Hauptsache.“

    Das Goethe-Institut präsentiert in Zusammenarbeit mit der School of Fine Arts und dem Department of Print-Making der Kunsthochschule Nanjing vom 20. Oktober 2017 bis 15. November 2017 die Ausstellung „Paula Modersohn-Becker und die Worpsweder“ in Nanjing, eine Ausstellung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen e.V.), konzipiert von Wulf Herzogenrath.

    Paula Modersohn–Becker gehörte um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zum Kreis jener Künstler, die sich in Opposition zur strengen akademischen Auffassung befanden. Um nicht im Atelier, sondern direkt in der Natur malen zu können, zog sie in die Worpsweder Künstlerkolonie. Doch im Unterschied zu ihren Kollegen Otto Modersohn, Hans am Ende, Fritz Mackensen, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler sieht Modersohn-Becker ihre Vorbilder nicht im Impressionismus und Jugendstil, sondern bei Cézanne, van Gogh, Gauguin. Sie bestärken sie in ihrer Abkehr vom Abbild der äußeren Erscheinung hin zu der Suche nach dem inneren Wesen. Die damit einhergehende Vereinfachung der Form ist vor allem in ihren Zeichnungen zu entdecken, die die Gemälde an Radikalität häufig übertreffen. Die Ausstellung beschränkt sich daher auf Zeichnungen und Radierungen der Künstlerin. Sie werden durch Arbeiten ihrer Worpsweder Künstlerkollegen ergänzt.

    Die Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) konnte nur mit Hilfe der Paula Modersohn-Becker-Stiftung, des Otto Modersohn-Nachlass und des Kurators Wulf Herzogenrath realisiert werden.


    Ausstellung:
    Paula Modersohn-Becker und die Worpsweder
    Zeichnungen und Druckgrafik
    1895 – 1906

    Veranstalter: Goethe-Institut China, School of Fine Arts / Nanjing University of the Arts
    Co-Veranstalter: Department of Print-Making / Nanjing University of the Arts
    Eine Ausstellung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen e.V.)
    Kurator: Wulf Herzogenrath

    Eröffnung: Fr., 20.10.2017, 15 Uhr
    Ausstellungsdauer: 20.10.2017 – 15.11.2017
    Ausstellungsort: Ausstellungshalle im School of Fine Arts / Nanjing University of the Arts
    (No.15 Hu Ju North Road, Nanjing)
    Mit Ausstellungsführung von Prof. Rainer Stamm am Eröffnungstag um 16 Uhr


    Rahmenprogramm

    Vortrag:
    „Ein kurzes intensives Fest“ – Paula Modersohn-Becker zwischen Worpswede und Paris
    Referent: Prof. Rainer Stamm
    Zeit: Do., 19.10.2017, 14:00 – 15:30 Uhr
    Ort: Multimediaraum 302 im Building A, School of Fine Arts / Nanjing University of the Arts

    Gespräch:
    Deutsche und chinesische Malerei um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert
    Moderation: Dr. DAI Dan
    Zu Gast: Prof. Rainer Stamm, Prof. LI Xiaoshan
    Zeit: Fr., 20.10.2017, 19:00 – 21:00 Uhr
    Ort: Hörsaal im Art Museum of Nanjing University of the Arts
    Sprache: Deutsch mit chinesischer Übersetzung
    Eintritt frei


    Zu Gast

    Prof. Rainer Stamm, 2000-2010 Direktor der Kunstsammlungen Böttcherstraße / Paula Modersohn-Becker Museum, Bremen; seit 2010 des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg; Studium der Germanistik, Kunstpädagogik und Allgemeinen Literaturwissenschaften in Wuppertal; freier Kunsthistoriker, Kurator und Publizist; Publikationen und Ausstellungen insbesondere zur Kunst- und Sammlungsgeschichte der Moderne und Fotografie; Autor der Biographie ‘Ein kurzes intensives Fest‘. Paula Modersohn-Becker (2007) und zahlreicher Aufsätze über Paula Modersohn-Becker und Künstlerinnen um 1900; Herausgeber u.a. des Briefwechsels Paula Modersohn-Beckers mit Rainer Maria Rilke (2003; achte, erweiterte Auflage 2011).

    Prof. LI Xiaoshan, Professor für Kunstgeschichte an der Nanjing University of the Arts, Leiter des Art Museums of Nanjing University of the Arts (AMNUA-Museum), Kunsthistoriker, Kunstkritiker, Kurator und Publizist. Zu seinen Publikationen zählen u. a. „Die Geschichte der modernen chinesischen Malerei“ (Hrg. mit ZHANG Shaoxia), „Kritische Geste, „Aufruf an der Front“, „Womit sind wir konfrontiert“, „Hausaufgaben“ (Roman), „Helllicht“ (Roman), „Sprichwort“ (Roman), „Trojanisches Pferd“ (Roman). Konzeption von Dutzenden von Kunstausstellungen.

    Dr. DAI Dan, Dozent für Kunstgeschichte an der Nanjing University of the Arts; Studium in Sozialwissenschaft und Kunstgeschichte; Forschungsfeld u. a. in der wissenschaftlichen Geschichte und Methodik der Kunstgeschichte, Kunstgeschichte des Renaissance und Geschichte der Fotografie. Zu seinen wissenschaftlichen Aufsätzen zählen u.a. „Von Ut Pictura Poesis zur Ut Rhetorica Pictura: Ein transformiertes Paradigma in der Kunstgeschichte“, „‘Period Eye‘ und ‘Zeitgeist‘: eine vergleichende Studie zweier Konzepte“, „Sprachgewohnheit und visuelle Kognition: ein Paradigma der Studie von Michael Baxandall“ usw.


    Quelle: Peking Goethe-Institut, 15.10.2017

    http://mp.weixin.qq.com/s/QOPBZiVPmHXhxrMMLSL0Rg